Denali 2008



...und das muss alles mit



nach der Ankunft in Anchorage haben wir noch einiges eingekauft, vor allem Essen!



in Talkeetna, dem Ausgangspunkt der Denaliexpeditionen, konnten wir nach 2 Tagen Wartens auf besseres Wetter endlich einen ersten Versuch unternehmen, uns in das Base-Camp am Kahiltna-Gletscher einfliegen zu lassen


kurz danach saßen wir wieder im Roadhouse. Das Wetter war zu schlecht


nun doch, kurz vor der Landung am nächsten Tag


und dann ging's endlich los



Lager I bei bestem Wetter






das ist der Weg zur West-Rib, unserer geplanten Aufstiegsroute. Wir beschlossen jedoch auf Grund der vergangenen 2 Tage, in denen es sehr viel Neuschnee gegeben hat, den unteren Teil zu umgehen und auf die West-Buttress auszuweichen. Ab Medical-Camp könnten wir dann wieder in die Upper West-Rib einsteigen





Lager II wieder bestes Wetter



Ralphi beim Aufstieg zu Lager III unterhalb des Motorcycle-Hill-
ist doch nicht immer sonnig in Alaska



aber da kocht man was leckeres...



und dann guckt auch der Ralphi wieder freundlich


der Motorcycle-Hill heisst so, weil man ihn mit Ski abfahren kann?! (der kleine Punkt in der Mitte ist Ralphi)


oberhalb des Motorcycle-Hill


Richtung Windy-Corner


nach Windy-Corner vergruben wir einen Teil unserer Ausrüstung, um gleich darauf wieder abzusteigen. Da hatten wir am nächsten Tag nicht so viel zu schleppen und konnten die Schlitten in Lager III lassen


kurz vor Medical-Camp (4300m), der Rucksack war nicht so leicht wie er vielleicht aussieht:)



schnell noch ein Zeltplatz gebaut



und zur Belohnung 'ne leckere Mousse au chocolat


so sieht es abends aus; wenn die Sonne weg ist, kann es auch etwas frisch werden




da sinkt die Temperatur schnell von -15°C auf fast -30°C


deswegen ist ein guter Schlafsack auch wärmstens zu empfehlen


morgens kann man dann warten bis die Sonne auf's Zelt scheint, im Hintergrund der Mt. Foraker


an Akklimatisationstagen sollte man auch wirklich nur akklimatisieren und essen und trinken und vor allem akklimatisieren und essen...


und sich mit Jo und Adrien (Frankreich) unterhalten


Ralphi ging auch gern seiner Lieblingsbeschäftigung nach: dem Umpacken und Neuordnen der Ausrüstung, das geht aber meistens ganz schnell, sodass man sich an diesen Tagen nichts vornehmen sollte:)





unser Weg führt nach rechts auf die West-Rib, mittlerweile sind auch noch einige andere Expeditionen im Medical-Camp eingezogen


aber dann zog eine Schlechtwetterfront herein und wir checkten ständig unsere Vorräte, da wir für den Rückweg auch noch 'ne kleine Sicherheitsreserve brauchen


und so beschlossen wir abzusteigen


bergab ist Ski fahren mit dem Schlitten dahinter eine wahre Freude, Pilzi ist lieber ein Stück gelaufen, da war er schneller


aber manchmal konnte er sich doch kurzzeitig in aufrechter Position halten


wir warteten auf unser Flugzeug, dass wir per Funk ordern konnten



und haben uns wahnsinnig auf ein leckeres STEAK gefreut-
im Hintergrund der Mt. Hunter



unser Berg hat sich noch einmal kurz gezeigt, damit wir uns verabschieden konnten



noch 'n paar Impressionen aus dem Flieger...



schon im Flugzeug schmiedeten wir neue Pläne


es gibt noch viel zu tun...


und dann war es soweit


ein perfekter Abend!!!


dann noch kurz Bescheid sagen, dass alle Finger und Zehen noch dran sind


Schlafplatz suchen


und am nächsten Tag alles neu einpacken


der Abschied viel nicht nur uns schwer, auch der Himmel hat geweint


und so bleibt nicht nur die Erinnerung an eine schöne Expedition